NRW betreibt „Sonderpädagogisierung“ der Lehrerausbildung!
Die vorgesehene Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes in NRW verspricht Modernisierung und mehr Qualität. Gestärkt wird allerdings nicht der Stellenwert von Inklusion, sondern die Stellung der Sonderpädagogik.

Ohne öffentliche Information und Diskussion wird die Einführung eines bundesweiten Bildungsverlaufsregisters politisch vorbereitet und vorangetrieben. Was bedeutet diese neue Datenstrategie und welchen Mehrwert für Bildung bringt sie?

Wie viele wissenschaftliche Erkenntnisse und wie viele Beweise braucht es noch, damit die Bildungspolitik die strukturelle Macht und Willkür sonderpädagogischer Diagnostik erkennt und Konsequenzen zieht? Stattdessen will sie den Einfluss der sonderpädagogischen Diagnostik ausweiten.
Hier unsere Pressemitteilung zum Gesetzgebungsverfahren:
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat im März die Mehrheitsanteile an der RuhrFutur gGmbH übernommen. Der Einstieg in das Bildungsunternehmen markiert einen bemerkenswerten Positionswandel in der Verbandsgeschichte.
Die empirische Bildungsforschung drängt massiv auf die Implementation daten- und evidenzbasierter Lernverlaufsdiagnostik und Förderung in Schulen. Welche Veränderung bedeutet das für die Lernenden? Welche Interessen verfolgt die Bildungspolitik dazu?
Margret Rasfeld, ehemalige Schulleiterin, Gründerin von „Schule im Aufbruch“ und Initiatorin des „Frei-Day“, wird aus ihrem neuen Buch „Das Schuldrama... und wie wir unsere Kinder für die Zukunft stärken“ lesen. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit der Autorin über ihre Schulkritik und ihre Vorschläge für eine friedliche Bildungsrevolution.
Schulministerin Dorothee Feller hat sowohl den Landtag als auch die Öffentlichkeit nicht umfassend über den PRIMUS-Schulversuch informiert. In ihrem Bericht an den Schulausschuss ließ sie wesentliche Inhalte aus.