Bildungsprotest in NRW: „Eine Schule für uns – eine Schule für alle!“

Die Landesschülerinnenvertretung NRW (LSV NRW) ruft zum landesweiten
Bildungsprotest am 25. Juni 2025 auf. Unter dem Motto „Eine Schule für uns – eine
Schule für alle!“ werden wir Schüler*innen für eine grundlegende Reform des
Bildungssystems auf die Straße gehen.
„Die Schulen in NRW sind marode und kaputtgespart. Unsere Bildung steht auf dem

Wie viele wissenschaftliche Erkenntnisse und wie viele Beweise braucht es noch, damit die Bildungspolitik die strukturelle Macht und Willkür sonderpädagogischer Diagnostik erkennt und Konsequenzen zieht? Stattdessen will sie den Einfluss der sonderpädagogischen Diagnostik ausweiten.
Hier unsere Pressemitteilung zum Gesetzgebungsverfahren:
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat im März die Mehrheitsanteile an der RuhrFutur gGmbH übernommen. Der Einstieg in das Bildungsunternehmen markiert einen bemerkenswerten Positionswandel in der Verbandsgeschichte.
Die empirische Bildungsforschung drängt massiv auf die Implementation daten- und evidenzbasierter Lernverlaufsdiagnostik und Förderung in Schulen. Welche Veränderung bedeutet das für die Lernenden? Welche Interessen verfolgt die Bildungspolitik dazu?
Margret Rasfeld, ehemalige Schulleiterin, Gründerin von „Schule im Aufbruch“ und Initiatorin des „Frei-Day“, wird aus ihrem neuen Buch „Das Schuldrama... und wie wir unsere Kinder für die Zukunft stärken“ lesen. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit der Autorin über ihre Schulkritik und ihre Vorschläge für eine friedliche Bildungsrevolution.
Schulministerin Dorothee Feller hat sowohl den Landtag als auch die Öffentlichkeit nicht umfassend über den PRIMUS-Schulversuch informiert. In ihrem Bericht an den Schulausschuss ließ sie wesentliche Inhalte aus.
Der am 18. Dezember 2024 veröffentlichte Bildungsbericht Ruhr 2024 legt alarmierende Mängel bei den Leistungen der Schulen im Ruhrgebiet offen. Zukunftsfähige Antworten auf die Problemlage bleibt der Bericht aber schuldig.