Superhelden

Kinospots für die "Eine Schule für Alle"

Der Kölner Elternverein Mittendrin e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln drei Kinowerbespots für die "Eine Schule für Alle" produziert, die auch auf der Videoplattform YouTube verfügbar sind. Weiterlesen »

450 NRW-GrundschulrektorInnen für längeres gemeinsames Lernen

Kritik am Zwang der Eltern, so früh Schullaufbahnentscheidungen treffen zu müssen

Wie die Internetseite bildungsklick.de berichtet, haben sich 450 GrundschulrektorInnen aus NRWkurz nach den Habljahreszeugnissen dafür ausgesprochen, Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam Lernen zu lassen. Im ihrem Aufruf heißt es: "Wir wollen eine Schule leiten, die allen Kindern einen erfolgreichen Start ins lebenslange Lernen ermöglicht. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass unsere Grundschulen da auf dem richtigen Weg sind. Sie zeigen aber auch, dass die kindliche Entwicklung sehr unterschiedlich verläuft. Weiterlesen »

Das Recht auf die Regelschule für behinderte Kinder gilt sofort

Rechtsgutachten stellt unmittelbare Wirksamkeit des Rechts auf Unterricht an Allgemeinen Schulen klar - Länder müssen handeln
Junge mit Down-Syndrom mit Mitschülern im gemeinsamen Unterricht

Am 28.01.2010 wurde in Berlin ein Rechtsgutachten vorgestellt, das der Elternverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW zusammen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) durch den renomierten Völkerrechtler Prof. Dr. Eibe Riedel erstellen lassen hat. Weiterlesen »

GEW-Schulentwicklungsgutachten in Baden-Württemberg: Eine Schule sichert Schulstandorte

GEW-Schulentwicklungsgutachten in Baden-Württemberg: Eine Schule sichert Schulstandorte

Gestern hat die GEW in Baden-Württemberg ein neues Schulentwicklungsgutachten vorgestellt. Die GEW hatte die Sozialwissenschaftler Tino Bargel, Holger Bargel und Dr. Richard Fauser beauftragt, zu untersuchen, wie eine wohnortnahe Schullandschaft in der Zukunft des Bundeslandes sichergestellt werden kann.
Die Forscher haben drei Szenarien beurteilt: a) die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems von heute, b) die Schaffung von Verbundschulen neben Gymnasien und c) die Einführung einer Sekundarschule für alle SchülerInnen. Weiterlesen »

Die UN-Menschenrechtskonvention- Herausforderung und Chance für Deutschland

Drei Merkmale sind als Leitmotive deutscher Bildungsgeschichte erkennbar: der ideologische Kampf gegen eine Schule für alle, die Aussonderung der Armen und Behinderten und die Vererbung von Bildung. Vor diesem Hintergrund gilt die These, dass die Umsetzung der UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen als ganz besondere Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Schule in Deutschland verstanden werden muss. Weiterlesen »

Presseerklärung - Koalitionszwang geht in NRW vor Menschenrecht

Wappen NRW

Am 16. Dezember 2009 lehnte die Mehrheit der Abgeordneten im NRW-Landtag in namentlicher Abstimmung den Entschließungsantrag von SPD und Grünen zur schulische Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ab.

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor einem Jahr gilt auch für NRW, dass niemand wegen seiner Behinderung aus dem allgemeinen Schulsystem ausgeschlossen werden darf. Seitdem warten betroffene Eltern und ihre Kinder sowie Schulen und Lehrer vergeblich darauf, dass die notwendigen schulrechtlichen Änderungen und umfassenden Planungen für eine inklusive Schulentwicklung landespolitisch auf den Weg gebracht werden. Weiterlesen »

Presseinformation - UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen

Landtag NRW

Am Mittwoch, den 16.12.2009 berät der Landtag in Düsseldorf über einen Entschließungsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD mit dem Titel: "UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen".

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor einem Jahr gilt auch für NRW, dass niemand wegen seiner Behinderung aus dem allgemeinen Schulsystem ausgeschlossen werden darf. Seitdem warten betroffene Eltern und ihre Kinder sowie Schulen und Lehrer vergeblich darauf, dass die notwendigen schulrechtlichen Änderungen und umfassenden Planungen für eine inklusive Schulentwicklung landespolitisch auf den Weg gebracht werden.
Die Einrichtung von sog. Kompetenzzentren als bislang einzige Aktivität des Schulministeriums ist keine akzeptable und brauchbare Antwort auf die menschenrechtlichen Anforderungen an unser Schulsystem, sondern eine Verfälschung. Aus Sicht des NRW-Bündnisses "Eine Schule für alle" ist es deshalb höchste Zeit, dass die Fraktionen im Landtag als Landesgesetzgeber politisch aktiv werden und eingreifen. Weiterlesen »

WDR zur Qual der Schulwahl

Interview im Netz mit einem unkritischen Schulpsychologen
Schilder zu Schulen Bild Joachim Müllerchen

Ein sehr eigenartiges Interview mit dem  Schulpsychologen Reinhold Schmitz-Schretzmair aus Bergisch Gladbach stellt der WDR aktuell ins Netz. Auf der Seite www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/schulwahl/interview.jhtml versucht der Interviewte, Eltern die Bedenken gegen die Aufteilung Ihrer Kinder auf die verschiedenen Schulen zu nehmen und steigert sich, nach der Zuverlässigkeit der Empfehlungen gefragt, zu der Aussage: "Ja, denn bis auf wenige Ausnahmen stimmen die sehr häufig auch mit unserer schulpsychologischen Diagnostik überein. Wir machen im vierten Schuljahr immer wieder Schullaufbahn-Untersuchungen und Beratungen, und die meisten Eltern sagen uns: Es ist das Gleiche dabei herausgekommen wie bei der Grundschulempfehlung. Weiterlesen »

Zweidrittel-Mehrheit für Gemeinsamen Unterricht

Köln 30.11.2009 - Eine Zweidrittelmehrheit für den Gemeinsamen Unterricht. Und das ist eher noch untertrieben. Genau 72 Prozent der Eltern von Drittklässler sprachen sich in einer Umfrage des Schuldezernats für den Gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung aus. Dieses Ergebnis ist ein eindruckvolles Votum der Eltern gegen den Kinder-Sortierzwang der Landesregierung in Düsseldorf. Weiterlesen »

Offener Brief des Bündnisses an die Fraktionen zur BELLA-Studie

An die Fraktionen der Parteien im
Landtag Nordrhein-Westfalen

z.H. Frau Hannelore Kraft, SPD . Herrn Helmut Stahl, CDU . Herrn Dr. Gerhard Papke, FDP . Frau Sylvia Löhrmann, Bündnis 90/Die GRÜNEN

Als Titelthema im aktuellen Amtsblatt Schule veröffentlichte das NRW-Schulministerium am 15.11.2009 einen Beitrag von Ellen Brodesser, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Humboldt-Universität Berlin, über die sog. BELLA-Studie.
Dabei handelt es sich um eine Erhebung, bei der im Mai 2006 die arbeitsrelevanten Basiskompetenzen von Jugendlichen mit Förderbedarf "Lernen" untersucht wurden.  Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass das Lernen in speziellen Förderzentren in den höheren Klassen generell besser funktioniere als bei integrativer Beschulung.

Die genannte Studie ist in sonderpädagogischen Fachkreisen höchst umstritten (vgl.z.B. die Stellungnahme von Prof. Ulf Preuss-Lausitz  im Anhang), im Amtsblatt kommen diese kritischen Stimmen jedoch nicht zu Wort. Weiterlesen »

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