Rüge von der UNO

Erklärung von Mittendrin e.V. Köln

13.3.2010 Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Professor Vernor Muñoz Villalobos hat der Schulpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen eine Rüge erteilt. "Wir beobachten, dass Inklusion als Ziel bezeichnet wird, sagte Muñoz anlässlich der Eröffnung des Kongresses "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" in Köln. Er sehe jedoch eine Asymmetrie zwischen Worten und Umsetzung. Weiterlesen »

Jakob-Muth-Preis ausgeschrieben

Mehr Teilhabe durch inklusive Schule
Logo Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule

Vom Kölner Elternverein mittendrin.e.V. kommt er Hinweis, dass der Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen wieder ausgeschrieben ist.

Unter dem Motto "Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung" zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" auch in diesem Jahr Schulen aus, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich gemeinsam lernen.
Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission. Bewerben kann sich bis zum 14. Mai jede Schule, die den Weg zur inklusiven Schule beschreitet - unabhängig von Schulform oder Trägerschaft. Die drei ersten Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert und werden im November 2010 feierlich verliehen.
Mit dem bundesweiten Preis soll die Praxis von Schulen bekannter gemacht werden, die eine bessere Teilhabe ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Beeinträchtigung oder sonstiger Benachteiligung. Namensgeber Jakob Muth (1927-93) hatte sich als Bochumer Professor schon früh für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder eingesetzt.
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Unterschriftenkampagne zur NRW-Landtagswahl

Zur NRW-Landtagswahl im Mai hat ein Bündnis aus der LandesschülerInnenvertretung NRW, Studierendenvertretungen, Elterninitiativen, politischen Jugendverbänden und sozialen Bewegungen eine Unterschriftenkampagne für gebührenfreie Bildung, insbesondere die sofortige Abschaffung jeder Form von Studiengebühren, und die überfällige Überführung des mehrgliedrigen Schulsystems in eine inklusive Schule für alle gestartet. Das NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" gehört zu den Erstunterstützern.

Unterschriftenkampagne zur NRW-Landtagswahl:  Für gebührenfreie Bildung und eine Schule für Alle Weiterlesen »

Superhelden

Kinospots für die "Eine Schule für Alle"

Der Kölner Elternverein Mittendrin e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln drei Kinowerbespots für die "Eine Schule für Alle" produziert, die auch auf der Videoplattform YouTube verfügbar sind. Weiterlesen »

450 NRW-GrundschulrektorInnen für längeres gemeinsames Lernen

Kritik am Zwang der Eltern, so früh Schullaufbahnentscheidungen treffen zu müssen

Wie die Internetseite bildungsklick.de berichtet, haben sich 450 GrundschulrektorInnen aus NRWkurz nach den Habljahreszeugnissen dafür ausgesprochen, Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam Lernen zu lassen. Im ihrem Aufruf heißt es: "Wir wollen eine Schule leiten, die allen Kindern einen erfolgreichen Start ins lebenslange Lernen ermöglicht. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass unsere Grundschulen da auf dem richtigen Weg sind. Sie zeigen aber auch, dass die kindliche Entwicklung sehr unterschiedlich verläuft. Weiterlesen »

Das Recht auf die Regelschule für behinderte Kinder gilt sofort

Rechtsgutachten stellt unmittelbare Wirksamkeit des Rechts auf Unterricht an Allgemeinen Schulen klar - Länder müssen handeln
Junge mit Down-Syndrom mit Mitschülern im gemeinsamen Unterricht

Am 28.01.2010 wurde in Berlin ein Rechtsgutachten vorgestellt, das der Elternverband Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW zusammen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) durch den renomierten Völkerrechtler Prof. Dr. Eibe Riedel erstellen lassen hat. Weiterlesen »

GEW-Schulentwicklungsgutachten in Baden-Württemberg: Eine Schule sichert Schulstandorte

GEW-Schulentwicklungsgutachten in Baden-Württemberg: Eine Schule sichert Schulstandorte

Gestern hat die GEW in Baden-Württemberg ein neues Schulentwicklungsgutachten vorgestellt. Die GEW hatte die Sozialwissenschaftler Tino Bargel, Holger Bargel und Dr. Richard Fauser beauftragt, zu untersuchen, wie eine wohnortnahe Schullandschaft in der Zukunft des Bundeslandes sichergestellt werden kann.
Die Forscher haben drei Szenarien beurteilt: a) die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems von heute, b) die Schaffung von Verbundschulen neben Gymnasien und c) die Einführung einer Sekundarschule für alle SchülerInnen. Weiterlesen »

Die UN-Menschenrechtskonvention- Herausforderung und Chance für Deutschland

Drei Merkmale sind als Leitmotive deutscher Bildungsgeschichte erkennbar: der ideologische Kampf gegen eine Schule für alle, die Aussonderung der Armen und Behinderten und die Vererbung von Bildung. Vor diesem Hintergrund gilt die These, dass die Umsetzung der UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen als ganz besondere Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Schule in Deutschland verstanden werden muss. Weiterlesen »

Presseerklärung - Koalitionszwang geht in NRW vor Menschenrecht

Wappen NRW

Am 16. Dezember 2009 lehnte die Mehrheit der Abgeordneten im NRW-Landtag in namentlicher Abstimmung den Entschließungsantrag von SPD und Grünen zur schulische Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ab.

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor einem Jahr gilt auch für NRW, dass niemand wegen seiner Behinderung aus dem allgemeinen Schulsystem ausgeschlossen werden darf. Seitdem warten betroffene Eltern und ihre Kinder sowie Schulen und Lehrer vergeblich darauf, dass die notwendigen schulrechtlichen Änderungen und umfassenden Planungen für eine inklusive Schulentwicklung landespolitisch auf den Weg gebracht werden. Weiterlesen »

Presseinformation - UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen

Landtag NRW

Am Mittwoch, den 16.12.2009 berät der Landtag in Düsseldorf über einen Entschließungsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD mit dem Titel: "UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen".

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor einem Jahr gilt auch für NRW, dass niemand wegen seiner Behinderung aus dem allgemeinen Schulsystem ausgeschlossen werden darf. Seitdem warten betroffene Eltern und ihre Kinder sowie Schulen und Lehrer vergeblich darauf, dass die notwendigen schulrechtlichen Änderungen und umfassenden Planungen für eine inklusive Schulentwicklung landespolitisch auf den Weg gebracht werden.
Die Einrichtung von sog. Kompetenzzentren als bislang einzige Aktivität des Schulministeriums ist keine akzeptable und brauchbare Antwort auf die menschenrechtlichen Anforderungen an unser Schulsystem, sondern eine Verfälschung. Aus Sicht des NRW-Bündnisses "Eine Schule für alle" ist es deshalb höchste Zeit, dass die Fraktionen im Landtag als Landesgesetzgeber politisch aktiv werden und eingreifen. Weiterlesen »

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