Information der Gesamtschulstiftung in der GGG
I SPD Programm „Gemeinschaftsschule“ - quo vadis?
Die SPD NRW spricht vom längeren gemeinsamen Lernen und hat im Parteiprogramm und nun auch im Wahlprogramm als einzige schulpolitische Vorstellung dazu die Gemeinschaftsschule festgeschrieben. Dieser Begriff steht in verschiedenen Bundesländern für verschiedene Inhalte und deshalb ist es nötig, die NRW Variante genauer zu betrachten. Die folgende Darstellung entspricht dem Wahlprogramm und den Äußerungen von Frau Kraft im Studio Dumont (Köln) am 21.4.10 und im WDR-Duell mit Rüttgers am 26.4.10.
1. Die Gemeinschaftsschule vereint Gymnasium, Realschule und Hauptschule unter einem Dach, unter einer Schulleitung.
2. In der 5. und 6. Klasse sollen die SchülerInnen gemeinsam lernen.
3. Ab der 7. Klasse können Klassen für die drei Schulformen Gymnasium, Realschule, Hauptschule gebildet werden.
Kommentar: Dies wäre das Modell einer kooperativen Gesamtschule, wie es bereits seit Jahrzehnten in Hessen und Niedersachsen existiert. Die Aufteilungen sind sehr stabil, nur wenige dieser Schulen haben die Klassen integriert.
Am Ende der 6. Klasse müsste dann eine Schulformempfehlung stehen. Die SPD will die verpflichtenden Empfehlungen abschaffen, die Eltern sollen entscheiden. Weiterlesen »