Tausende feiern für inklusive Schulen

Kommt zum Landtag! Wir feiern die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Wir feiern für ein inklusives Bildungssystem. Wir lassen uns nicht mehr überhören!

Die bundesweit größte Veranstaltung zum Europäischen Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen findet dieses Jahr in Düsseldorf statt. 

Vier Tage vor der Landtagswahl werden am 5. Mai  2010 vor dem Landtag in Düsseldorf tausende Menschen für ein inklusives Schulsystem und gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen – auch der mit Behinderung – eintreten. Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen haben ihr Kommen angekündigt. „Wir erwarten die größte Versammlung für Gemeinsames Lernen, die jemals in Nordrhein-Westfalen statt gefunden hat“, sagt Eva-Maria Thoms für die Veranstalter. Weiterlesen »

SPD Programm "Gemeinschaftsschule" - quo vadis?

Information der Gesamtschulstiftung in der GGG

I SPD Programm „Gemeinschaftsschule“ - quo vadis?

Die SPD NRW spricht vom längeren gemeinsamen Lernen und hat im Parteiprogramm und nun auch im Wahlprogramm als einzige schulpolitische Vorstellung dazu die Gemeinschaftsschule festgeschrieben. Dieser Begriff steht in verschiedenen Bundesländern für verschiedene Inhalte und deshalb ist es nötig, die NRW Variante genauer zu betrachten. Die folgende Darstellung entspricht dem Wahlprogramm und den Äußerungen von Frau Kraft im Studio Dumont (Köln) am 21.4.10 und im WDR-Duell mit Rüttgers am 26.4.10.

1. Die Gemeinschaftsschule vereint Gymnasium, Realschule und Hauptschule unter einem Dach, unter einer Schulleitung.

2. In der 5. und 6. Klasse sollen die SchülerInnen gemeinsam lernen.

3. Ab der 7. Klasse können Klassen für die drei Schulformen Gymnasium, Realschule, Hauptschule gebildet werden.
Kommentar: Dies wäre das Modell einer kooperativen Gesamtschule, wie es bereits seit Jahrzehnten in Hessen und Niedersachsen existiert. Die Aufteilungen sind sehr stabil, nur wenige dieser Schulen haben die Klassen integriert.
Am Ende der 6. Klasse müsste dann eine Schulformempfehlung stehen. Die SPD will die verpflichtenden Empfehlungen abschaffen, die Eltern sollen entscheiden.
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Wir fordern die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Presseerklärung von mittendrin e.V. Köln
Kommt zum Landtag! Wir feiern die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit

Von mittendrin e.V. Köln kommt die folgende Presseerklärung zum Inklusionsfest am 05.05.2010 in Düsseldorf

Wir fordern von der kommenden Landesregierung die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Vier Tage vor der Landtagswahl werden am Landtag in Düsseldorf tausende Menschen aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens öffentlich für ein inkusives (alle Kinder und Jugendlichen einbeziehendes) Bildungssystem eintreten. Ab 10.30 Uhr werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene von Paderborn und Siegen bis Aachen und vom Münsterland bis Bad Godesberg am Landtag eintreffen. Aus Köln legen rund 500 TeilnehmerInnen mit einem Schiff im Medienhafen an.

Die TeilnehmerInnen des Inklusionsfestes NRW am 5. Mai vor dem Landtag fordern die kommende Landesregierung auf, die Umsetzung der UN-Konvention in nordrhein-westfälischen Schulen unverzüglich anzugehen. Weiterlesen »

Alarmierendes Studienergebnis: Bildungskrise an der Ruhr - taz.de

in
Logo die Tageszeitung

"Die Region Ruhr hat eine Vorstudie für einen Bildungsbericht in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind miserabel: 25 Prozent Armut, bis zu 30 Prozent Schülerschwund. Von B. Schumann & C. Füller"

Vernor Muñoz auf dem Kongress "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!"

Vortrag nachhören
 Vernor Muñoz

Auf dem Kongress "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" vom 12.-14.03.2010 in Köln hielt der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Prof. Vernor Muñoz,   einen vielbeachteten Eröffnungsvortrag.

Das Blog "inklusive menschenrechte" stellte diesen Vortrag nun als MP3-Datei zum Nachhören online. Aufnahmen der Publikumsfragen und Antworten sollen folgen. Weiterlesen »

CDU verspricht: "Zum nächsten Schuljahr wird jeder Wunsch nach gemeinsamem Unterricht erfüllt"

Parteien auf dem Kongress Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!
Logo Mittendrin e.V - Eine Schule für Alle

Zum Abschluss des Kongresses "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" an der Universität zu Köln haben sich Vertreter aller Parteien in Nordrhein-Westfalen zum Aufbau einen inklusiven Bildungssystems nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention bekannt. Weiterlesen »

EINE SCHULE FÜR ALLE: Vielfalt leben!

Erklärung der TeilnehmerInnen des Kongresses Eine Schule für Alle vom 12. bis 14.03.2010
Mädchen trägt Bauarbeiterhelm mit der Aufschrift "Eine Schule für alle"

Beim Kongress "Eine Schule für Alle", der vom 12. bis 14. März in Köln stattfand, verabschiedeten die Anwesenden die folgende Erklärung des NRW-Bündnisses "Einen Schule für Alle".

In einer SCHULE FÜR ALLE sind alle Kinder willkommen. Sie stärkt die Kinder und befähigt sie zu aktiver Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie orientiert sich an einem humanistischen Menschenbild, an Demokratie und an den Menschenrechten, wie sie in der UN- Kinderrechtskonvention und der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen festgeschrieben sind. Wir fordern ein, wozu die Kultusministerkonferenz sich in einem Beschluss von 2006 verpflichtet hat: Alle Empfehlungen, Beschlüsse und Maßnahmen sind an der Kinderrechtskonvention zu orientieren. Demgegenüber stellen wir fest: Das gegliederte deutsche Schulsystem verstößt gegen humane und demokratische Grundsätze und internationale menschenrechtliche Übereinkünfte. Weiterlesen »

Rüge von der UNO

Erklärung von Mittendrin e.V. Köln

13.3.2010 Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Professor Vernor Muñoz Villalobos hat der Schulpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen eine Rüge erteilt. "Wir beobachten, dass Inklusion als Ziel bezeichnet wird, sagte Muñoz anlässlich der Eröffnung des Kongresses "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" in Köln. Er sehe jedoch eine Asymmetrie zwischen Worten und Umsetzung. Weiterlesen »

Jakob-Muth-Preis ausgeschrieben

Mehr Teilhabe durch inklusive Schule
Logo Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule

Vom Kölner Elternverein mittendrin.e.V. kommt er Hinweis, dass der Jakob-Muth-Preis für inklusive Schulen wieder ausgeschrieben ist.

Unter dem Motto "Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung" zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" auch in diesem Jahr Schulen aus, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich gemeinsam lernen.
Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission. Bewerben kann sich bis zum 14. Mai jede Schule, die den Weg zur inklusiven Schule beschreitet - unabhängig von Schulform oder Trägerschaft. Die drei ersten Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert und werden im November 2010 feierlich verliehen.
Mit dem bundesweiten Preis soll die Praxis von Schulen bekannter gemacht werden, die eine bessere Teilhabe ermöglichen - unabhängig von Herkunft, Beeinträchtigung oder sonstiger Benachteiligung. Namensgeber Jakob Muth (1927-93) hatte sich als Bochumer Professor schon früh für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder eingesetzt.
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Unterschriftenkampagne zur NRW-Landtagswahl

Zur NRW-Landtagswahl im Mai hat ein Bündnis aus der LandesschülerInnenvertretung NRW, Studierendenvertretungen, Elterninitiativen, politischen Jugendverbänden und sozialen Bewegungen eine Unterschriftenkampagne für gebührenfreie Bildung, insbesondere die sofortige Abschaffung jeder Form von Studiengebühren, und die überfällige Überführung des mehrgliedrigen Schulsystems in eine inklusive Schule für alle gestartet. Das NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" gehört zu den Erstunterstützern.

Unterschriftenkampagne zur NRW-Landtagswahl:  Für gebührenfreie Bildung und eine Schule für Alle Weiterlesen »

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