Die Südtiroler Bildungslandschaft

Oder: Wie Bildungserfolg für alle Kinder gesichert wird

Die Tatsache, dass Südtirol bei PISA 2003 in der Lesekompetenz sogar einen Punkt besser war als Finnland und in Mathematik auch zur Spitzengruppe gehörte, hat Südtirol den Ruf eingebracht, „das Finnland des Südens“ zu sein. Bildungsungerechtigkeit wie in Deutschland kennt man dort nicht. Die Faktoren, die für den Südtiroler Bildungserfolg maßgeblich sind, sollen nachfolgend dargestellt werden. Weiterlesen »

Eckpunkte sind eine herbe Enttäuschung

Presseerklärung der Bündnissprecher zu den Eckpunkten für den Weg zur inklusiven Schule in NRW
Demoszene zum Gemeinsamen Lernen

Mitte Februar haben sich die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN auf gemeinsame Eckpunkte "für den Weg zur inklusiven Schule in NRW" verständigt.

Den großen Schritt zu einem inklusiven Schulsystem, für den die Regierungsfraktionen die Eckpunkte halten, können die Sprecher des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle in dem vorliegenden Papier nicht erkennen, im Gegenteil: Aus Sicht der Sprecher sind diese Eckpunkte eine herbe Enttäuschung. Weiterlesen »

Interview mit Dr. Reinald Eichholz

Das nachfolgende Interview führte Brigitte Schumann mit Dr. Reinald Eichholz, Jurist, ehemaliger Kinderbeauftragter der Landesregierung NRW und Mitglied in der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Die Regierungsfraktionen der SPD und der Grünen haben einen Antragsentwurf vorgelegt, der „Eckpunkte für den Weg zur inklusiven Schule in NRW“ benennt. Haben Sie den Eindruck, dass die Parlamentarier verstanden haben, was Inklusion bedeutet und wozu die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen die Bundesländer und damit auch NRW verpflichtet? Weiterlesen »

Bündnis lädt zur Unkonferenz ein

Unkonferenz Inklusion 23. -24.03.2012 in Herne
Unkonferenz Inklusion 23. -24.03.2012, Herne

Presseinformation: Am 23. und 24.03.2012 treffen sich im Herner Stadtteilzentrum Pluto Eltern, Pädagogen und Interessenten aus ganz NRW zu einer außergewöhnlichen Tagung. Das NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" lädt zu einer Unkonferenz zum Thema Inklusion ein. Darunter verstehen die Veranstalter eine kooperative Mitmachkonferenz. Weiterlesen »

Auch Österreich verweigert die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulbereich

Wappen Österreich

Große Parallelen zu der deutschen Situation tun sich auf, blickt man in das Nachbarland Österreich. Hier wie dort hat die UN-Menschenrechtskonvention einen politischen Streit über die Zukunft der Sonder-/Förderschulen ausgelöst.  Während die mit dem Monitoring  offiziell beauftragten Stellen sowie Organisationen der Behinderten in beiden Ländern einen Plan zur Auflösung der Sonderschulen einfordern, fehlt es hier wie dort an dem notwendigen politischen Willen. Unterschiede gibt es allerdings in den staatlichen Rahmenbedingungen für die Beobachtung und Begleitung des Umsetzungsprozesses.  Weiterlesen »

Über die Paradoxie von Inklusion und Selektion im gegliederten Schulsystem

Der Gemeinsame Unterricht in den weiterführenden Schulen verfehlt ohne Steuerung und Implementationsstrategie das Ziel der Inklusion

Die Erkenntnis, dass sich mit der Gliedrigkeit in der Sekundarstufe in allen Bundesländern Barrieren für ein diskriminierungsfreies gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen auftun, ist eigentlich nicht neu.  Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen mit Bezug auf NRW enthalten jedoch Problemanzeigen und Empfehlungen, die endlich Anlass für alle Bundesländer sein sollten, die Praxis des gemeinsamen Lernens in den weiterführenden Schulen unter dem Inklusionsgebot der UN-BRK gründlich unter die Lupe zu nehmen und bildungspolitische Weichen für eine inklusive Unterrichts- und Schulentwicklung zu stellen.  

Im Schuljahr 2009/10 wurden laut Gutachten der Professoren Klemm und Preuss-Lausitz in NRW lediglich 12, 3 %  der Kinder  mit Behinderungen (ohne Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) in den weiterführenden Schulen unterrichtet. Weiterlesen »

Inklusionsplan für die Schulen in NRW jetzt

Forderungen an die Landesregierung zur Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung
Plakat "Eine Schule für alle" bei Demo

Inklusion ist Menschenrecht, aber noch nicht in NRW! Die im Dezember 2008 im Bundestag und dann im Bundesrat verabschiedete UN-Konvention ist seit dem 26.3.2009 deutsches Recht. Eine politische Umsetzung in NRW ist jedoch bislang nicht erfolgt. Die vom MSW nach der Landtagswahl mehrfach angekündigten Termine für die Eckpunkte eines Inklusionsplans zur Umsetzung der UN- Konvention wurden immer wieder verschoben und lassen bis heute auf sich warten. Weiterlesen »

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen

Unterzeichnen Sie die Erklärung zu den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz NRW!

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen

Inklusion ist allgemeines Menschenrecht

Wir, Unterstützerinnen und Unterstützer des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle, sind uns einig: Durch den sogenannten "Schulkonsens" mit den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz wird die längst überfällige Schulentwicklung zum gemeinsamen Lernen in einer Schule für alle auf lange Sicht blockiert.

Ein inklusives Bildungssystem braucht inklusive Schulen, aber keine sonderpädagogischen Kompetenzzentren

Plakat Inklusion für Alle

So lässt sich das Gutachten von Prof. Werning über die Eignung der nordrhein-westfälischen Kompetenzzentren zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems zusammenfassen, das er im Auftrag des NRW Schulministeriums erstellt hat. Weiterlesen »

Schulfrieden in NRW

Rot-Grün macht Frieden mit dem gegliederten Schulsystem und will es als schützenswertes Gut in der Landesverfassung verankern

Mit der Anerkennung der UN- Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gilt seit dem 26. März 2009 auch für NRW die Verpflichtung, die Aussonderung von Kindern mit Behinderungen unverzüglich zu beenden und das selektive gegliederte Schulsystem schrittweise zu einem inklusiven System für alle Kinder zu entwickeln. Wie die Regierungen der anderen Bundesländer hat sich auch die rot-grüne Landesregierung von NRW diesem umfassenden Reformauftrag mit der bildungspolitisch gewollten Verkürzung und Beschränkung des Inklusionsverständnisses auf die Gruppe der Kinder mit Behinderungen entzogen. Schon vor der Regierungsbildung deutete sich an, dass die Koalitionäre nicht willens sein würden, die Menschenrechtskonvention umfassend auszulegen und damit den Weg zu „einer Schule für alle“ politisch und rechtlich zu ebnen. Weiterlesen »

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