Inklusionsplan für die Schulen in NRW jetzt

Forderungen an die Landesregierung zur Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung
Plakat "Eine Schule für alle" bei Demo

Inklusion ist Menschenrecht, aber noch nicht in NRW! Die im Dezember 2008 im Bundestag und dann im Bundesrat verabschiedete UN-Konvention ist seit dem 26.3.2009 deutsches Recht. Eine politische Umsetzung in NRW ist jedoch bislang nicht erfolgt. Die vom MSW nach der Landtagswahl mehrfach angekündigten Termine für die Eckpunkte eines Inklusionsplans zur Umsetzung der UN- Konvention wurden immer wieder verschoben und lassen bis heute auf sich warten. Weiterlesen »

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen

Unterzeichnen Sie die Erklärung zu den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz NRW!

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen

Inklusion ist allgemeines Menschenrecht

Wir, Unterstützerinnen und Unterstützer des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle, sind uns einig: Durch den sogenannten "Schulkonsens" mit den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz wird die längst überfällige Schulentwicklung zum gemeinsamen Lernen in einer Schule für alle auf lange Sicht blockiert.

Ein inklusives Bildungssystem braucht inklusive Schulen, aber keine sonderpädagogischen Kompetenzzentren

Plakat Inklusion für Alle

So lässt sich das Gutachten von Prof. Werning über die Eignung der nordrhein-westfälischen Kompetenzzentren zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems zusammenfassen, das er im Auftrag des NRW Schulministeriums erstellt hat. Weiterlesen »

Schulfrieden in NRW

Rot-Grün macht Frieden mit dem gegliederten Schulsystem und will es als schützenswertes Gut in der Landesverfassung verankern

Mit der Anerkennung der UN- Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gilt seit dem 26. März 2009 auch für NRW die Verpflichtung, die Aussonderung von Kindern mit Behinderungen unverzüglich zu beenden und das selektive gegliederte Schulsystem schrittweise zu einem inklusiven System für alle Kinder zu entwickeln. Wie die Regierungen der anderen Bundesländer hat sich auch die rot-grüne Landesregierung von NRW diesem umfassenden Reformauftrag mit der bildungspolitisch gewollten Verkürzung und Beschränkung des Inklusionsverständnisses auf die Gruppe der Kinder mit Behinderungen entzogen. Schon vor der Regierungsbildung deutete sich an, dass die Koalitionäre nicht willens sein würden, die Menschenrechtskonvention umfassend auszulegen und damit den Weg zu „einer Schule für alle“ politisch und rechtlich zu ebnen. Weiterlesen »

Länger gemeinsam oder 10 Jahre länger getrennt lernen?

Schulkonsensgespräche von CDU, SPD und Grünen drohen Bildungsungerechtigkeit festzuschreiben
rot-gruen-nrw

Mit Verwunderung stellt das NRW-Bündnis Eine Schule für alle fest, dass SPD und Grüne weiterhin einen langfristigen Schulkonsens mit der CDU in NRW anstreben. Die SPD stellte in ihrem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2010 fest: “Nordrhein-Westfalen braucht seine Kinder, seine Talente – und zwar alle! Das mehrgliedrige Schulsystem verschwendet Talente, zu viele Schülerinnen und Schüler werden abgeschult, zu viele bleiben sitzen, zu viele verlassen die Schule ohne Abschluss. Weiterlesen »

Gutachten für NRW Schulministerium schlägt Inklusionsquote von 85 % bis zum Jahr 2020 als Zielmarke vor

Als Zielperspektive empfehlen die Gutachter Klaus Klemm und Ulf Preuss-Lausitz in einem vom nordrhein-westfälischen Schulministerium in Auftrag gegebenen Gutachten zur Umsetzung der UN-BRK und des darin verankerten individuellen Rechts auf inklusive Bildung, eine Inklusionsquote von 85 % bis zum Jahr 2020 anzustreben. Weiterlesen »

2 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - Die Bilanz ist beschämend

Eltern legen Zwischenbericht über die Umsetzung in Schulpolitik der Bundesländer vor
2 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - Die Bilanz ist beschämend

Seit zwei Jahren ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2006 für Deutschland rechtsgültig. Nach der Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat im Dezember 2008 erlangte die Konvention am 26. März 2009 den Rang eines Bundesgesetzes.

Heute, zwei Jahre danach, muss die Bundesregierung der UNO einen ersten Zwischenbericht vorlegen, in dem sie die Fortschritte bei der Umsetzung der Konvention dokumentiert. Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS mitteilt, gelingt es der Bundesregierung jedoch nicht, den Bericht fristgerecht vorzulegen. Weiterlesen »

InklusionsforscherInnen kritisieren das Unterlaufen der Intention und des Rechtsanspruchs auf Inklusion durch Bund und Länder

25. Jahrestagung der Integrations/Inklusionsforschung an der Uni Bremen
uni bremen

Ende Februar fand die 25. Jahrestagung der Integrations-/InklusionsforscherInnen am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Uni Bremen unter inhaltlicher Leitung von Prof. Dr. Susanne Seitz statt. Die TeilnehmerInnen der Integrations-/InklusionsforscherInnen-Tagung sehen die Entwicklungen bei der Umsetzung der UN-Konvention in den letzten 2 Jahren mit Sorge.

Sie befürchten unter anderem eine Entwertung und Verwässerung des Inklusionsbegriffs und fordern deshalb unter anderem:  Weiterlesen »

Antworten des Ministeriums auf Fragen zum Umgang mit dem neuen Erlass zur AOSF

Brigitte Schumann und Wolfgang Blaschke haben Fragen bezüglich des neuen Erlasses zum Umgang mit der AOSF an die Pressesetelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung gestellt.

Wir dokumentieren hier die Antworten des Ministeriums

Sehr geehrte Frau Schumann, sehr geehrter Herr Blaschke, Weiterlesen »

Zwangszuweisungen zur Förderschule sind auch in NRW noch möglich

Menschen bei Demo mit Schildern, gleiches Schulrecht für alle

Rot-Grün ist in NRW mit dem Versprechen gestartet, die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vollständig umzusetzen. Dazu gehört auch das Recht auf gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung in allgemeinen Schulen. Als Sofortmaßnahme haben Elterninitiativen und das NRW-Bündnis „Eine Schule für alle“ von der neuen Landesregierung mit Nachdruck ein Ende der Zwangszuweisungen zur Förderschule gefordert.

Wie notwendig diese Forderung ist, beweist das Verhalten der Kölner Schulaufsicht. Just in der Zeit des Regierungswechsels verfügte diese etliche Zwangsmaßnahmen. Die türkischstämmigen Eltern der kleinen Begum z.B. bekamen den Bescheid, dass die Grundschülerin die Förderschule für Lernen mit sofortigem Vollzug besuchen müsse. Dabei war in dem vorausgegangenen Verfahren der sonderpädagogische Förderbedarf bei der Schülerin zwar festgestellt, aber als Förderort der Gemeinsame Unterricht in der Grundschule gutachterlich empfohlen worden. Weiterlesen »

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