Behindertenbeauftrager der Bundesregierung: Landkarte der Leuchttürme

Beispiele gelungener Inklusion
Behindertenbeauftrager der Bundesregierung: Landkarte der Leuchttürme

Die Kobinet-Nachrichten weisen darauf hin, dass der Bundesbeauftragte für Behinderte, Herbert Hüppe, zum zweiten Jahrestag der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen eine Landkarte ins Netz stellen wird, in der Beispiele für eine gelungene Inklusion im Alltag eingetragen sind. Diese können aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sein. Initiativen jeder Art können sich jetzt für eine Aufnahme ihres Projektes bewerben.

Die Internetadresse lautet: www.inklusionskarte.de 

Behörden sollen schon jetzt alle Möglichkeiten ausschöpfen, gemeinsames Lernen zu ermöglichen

Erlass des NRW-Schulministriums verpflichtet Schulbehörden, das Schulrecht ab sofort im Sinne der UN-Konvention auszulegen
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 Im Dezember 2010 hat Schulministerin Löhrmann einen Erlass angekündigt, mit dem Schulträger und Schulaufsicht verpflichtet werden sollen, schon jetzt das Schulrecht konsequent im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention auszulegen.

Gleichzeitig will die Landesregierung auf der Grundlage eines Inklusionsplans die Transformation der UN-Konvention in Landesrecht voranbringen.

Der angekündigte Erlass liegt nun in Form einer geänderten Verwaltungsvorschrift zu §37 AO-SF vor. Weiterlesen »

"Niemand darf verloren gehen!" - Offener Brief von Brigitte Schumann an die EKD-Synode | evangelisch.de

Fünfmal inklusive Bildung fordert Bildungsjournalistin Brigitte Schumann in ihrem offenen Brief an die EKD-Synode im November 2010. Ihre fünf Thesen greifen das Schwerpunktthema der Synode vom 7.-10. November in Hannover auf: "'Niemand darf verloren gehen!' - Zur Bedeutung der Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit."

Grundsatzerklärung und Stellungnahme des NRW-Bündnisses "Eine Schule für alle" zur Bildungspolitik der Landesregierung

Offener Brief an die Fraktionen des Landtages NRW

„Um inklusive Bildung zu ermöglichen, müssen Bildungssysteme alle Kinder erreichen und nach ihren individuellen Möglichkeiten optimal fördern. Die Systeme müssen dabei von der frühkindlichen Bildung an so gestaltet werden, dass sie sich den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder flexibel anpassen können. Allen Kindern soll ermöglicht werden, in einem gemeinsamen Unterricht voll am schulischen Leben teilzuhaben. Erst wenn Systeme dies für alle Kinder leisten, können wir von umfassender Bildungsgerechtigkeit sprechen.“
(Walter Hircher, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission)
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Aufstehn ... nicht nur für die Wahrheitsfindung

Termin: 
13.11.2010 (All day)

Als Informations-, Protest- und Vernetzungsveranstaltung gegen Bildungschips, die Verkrustung eines ausgrenzenden Bildungswesens und die soziale Schieflage des Sparpakets der Bundesregierung für eine öffentlich und ausreichend finanzierte, chancengleiche, inklusive und demokratische Bildung in Kitas, Schulen und Hochschulen veranstalten attac Köln und das Friedensbildungswerk Köln ganztägig das Kölner Bildungstribunal am 13. November 2010 in der Alten Feuerwache. Herzliche Einladung! Kommen Sie dazu und melden sich zu Wort!
Näheres auf der Homepage von attac Köln bzw. Weiterlesen »

Ort: 

Alte Feuerwache, Köln

Trostlose Gemengelage

Bundesländer nehmen ihre völkerrechtliche Verpflichtung zur Gewährleistung inklusiver Bildung nicht ernst
Wappen Bremen
Wappen Nordrhein-Westfalen
Wappen Sachsen
Wappen Bayern
Wappen Baden-Würtemberg

Was über die Kultusministerkonferenz (KMK) und ihr Verhältnis zur UN-Behindertenrechtskonvention zu sagen ist, gilt auch für die einzelnen Bundesländer: Es fehlt nicht an Inklusionsrhetorik, wohl aber an Substanz.

Mit Ausnahme von Bremen und Schleswig-Holstein unter der ehemaligen Kultusministerin Erdsiek-Rave haben alle Bundesländer den Paradigmenwechsel der UN-Konvention bislang entweder gar nicht oder nur in unterschiedlich unzulänglicher Weise in ihren rechtlichen und konzeptionellen Überlegungen nachvollzogen. Die Konvention fordert im Interesse des Kindeswohls die Anerkennung und Realisierung des einklagbaren individuellen Rechts auf inklusive Bildung für Kinder mit Behinderungen ohne Diskriminierung und auf der Basis von Chancengleichheit. Ein vergleichbares Recht der Eltern, zwischen Förderschule und Regelschule zu wählen, sieht die Konvention nicht vor. Weiterlesen »

Unkonferenz "Eine Schule für alle"

Wegweiser zu verschiedenen Schulen
Termin: 
13.11.2010 - 10:00 - 14.11.2010 - 18:00

Das NRW-Bündnis veranstaltet vom 13. - 14. November 2010 in Essen eine 2-tägige Konferenz zum Thema "Eine Schule für alle".

Anmeldung >>

Die Konferenz findet in Form einer kooperativen Unkonferenz statt. Jeder, der etwas beitragen oder etwas lernen will, ist willkommen und herzlich eingeladen.

Das Thema "Eine Schule für Alle" ist zur Zeit in aller Munde. Es weckt Emotionen und wirft viele Fragen auf: "Wie kommen wir zu einer Schule für Alle?, "Eine Schule für alle = Einheitsschule?", "Sonderschulen abschaffen?"... Für diejenigen, die das gemeinsame Lernen aller Kinder voranbringen wollen, sind Kommunkation, Informationsaustausch und Vernetzung von großer Bedeutung. Dazu soll diese Konferenz beitragen.

Unkonferenzen sind kooperative Mitmachveranstaltungen, auch bekannt als Barcamps und Themencamp. Weiterlesen »

Ort: 

Haus der evangelischen Kirche, III. Hagen 39, Essen

Deutsche UNESCO- Kommission hat Expertenkreis Inklusive Bildung gegründet

Interview mit Prof. Dr. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission
Prof. Dr. Christoph Wulf, UNESCO

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat einen Expertenkreis „Inklusive Bildung“ gegründet. Er soll die Umsetzung inklusiver Bildung bundesweit durch gemeinsame Initiativen vorantreiben. Der Kreis wird Kompetenz und Erfahrungen, die in der Wissenschaft, Praxis und Politik bereits bestehen, stärker miteinander vernetzen. Der Sprecherrat des Expertenkreises hat erstmals am 13. Juli 2010 in Berlin getagt. Weiterlesen »

Österreichischer Monitoringausschuss fordert Abschaffung der Sonderschulen und tiefgreifende Schulstrukturreform

Plakat Alle sollen zusammen lernen

Der Ausschuss zur Überwachung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Österreich hat am 10. Juni einstimmig eine Stellungnahme zu inklusiver Bildung abgegeben (http://www.monitoringausschuss.at). Darin fordert er die Anerkennung von inklusiver Bildung als Menschenrecht und stellt fest: „Um Segregation und Exklusion zu beenden, bedarf es einer tiefgreifenden Strukturreform des österreichischen Bildungswesens. Weiterlesen »

Sofortige Inklusion in der Schule!

Offener Brief der LAG Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen
Logo Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen

Die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen fordert in einem offenen Brief die Minderheitenregierung SPD und Bündnis90/Die Grünen auf, ihre Wahlversprechen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sofort einzulösen und den überfälligen Strategiewechsel in der Schulpolitik jetzt mutig einzuleiten.  Weiterlesen »

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