Wie die KMK das Förderschulsystem retten will

Elternwahlrecht - der Notnagel für den Erhalt des Förderschulsystems

Seit langem fordern Eltern von Kindern mit Behinderungen vergeblich das Recht, über den Förderort ihrer Kinder selbst zu entscheiden. Die UN-Konvention hat da Bewegung rein gebracht. Jetzt kommen selbst konservative Schulministerien in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit dem Angebot des Elternwahlrechts um die Ecke. Im Mai dieses Jahres ließ das baden-württembergische Kultusministerium wissen, dass die Sonderschulverpflichtung für Kinder mit Behinderungen abgeschafft werden solle. Ende Oktober erklärte Barbara Sommer, Schulministerin in NRW: „Wir müssen grundsätzlich dazu kommen, ein Elternrecht auf Wahl des Förderortes für ihr Kind zu etablieren – entweder eine Förderschule oder eine allgemeine Schule in zumutbarer Entfernung. Damit stehen wir in Nordrhein-Westfalen vor einem Paradigmenwechsel.“ Weiterlesen »

Gemeinschaftsschule in Sachsen droht Aus

Schulversuch endet 2014

Wie der bildungsklick berichtet, droht den neun Gemeinschaftsschulen in Sachsen das Aus. Im Schuljahr 2010/11 könnten an den Schulen zum letzten Mal neue Klassen gebildet werden, betätigte Kultusminister Roland Wöller (CDU) am 5. November in Dresden einen Bericht der "Sächsischen Zeitung". "Im Jahr 2014 läuft der Schulversuch aus." Weiterlesen »

Elternwahlrecht ist gut, aber keinesfalls ausreichend

Erklärung des Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) zur Ankündigung von NRW-Schulministerin Barbara Sommer, den Eltern behinderter Kinder ein Wahlrecht über den Förderort einräumen zu wollen
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Anlässlich der Ankündigung von NRW-Schulministerin Barbara Sommer, den Eltern behinderter Kinder ein Wahlrecht über den Förderort einräumen zu wollen, erklärt Adolf Bauer:

Das Elternwahlrecht ist ein guter, jedoch keinesfalls ausreichender Schritt. Weiterlesen »

Wahlrecht schon zum kommenden Schuljahr?

Erklärung von Mittendrin e.V., Köln
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Mit großer Freude reagieren die Elternvereine in Nordrhein-Westfalen auf die Ankündigung von Schulministerin Barbara Sommer, den Eltern behinderter Kinder ein Wahlrecht zu geben, ob ihre Kinder eine Sonderschule oder eine allgemeine Schule besuchen. „Wir begrüßen sehr, dass die Landesregierung sich endlich durchgerungen hat, das Recht eines jeden Kindes auf Integration in eine Regelschule anzuerkennen", sagt Ulrike Hüppe von der Landesarbeitsgemeinschaft LAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V, „dafür kämpfen wir nun schon seit 25 Jahren". Weiterlesen »

Schulministerin Sommer kündigt Elternwahlrecht für gemeinsamen Untericht an

Zeitgleich zur Veranstaltung "Neue Wege in der sonderpädagogischen Förderung" in Köln hat das Schulministerium eine Presseinformation mit dem Titel "Ministerin Barbara Sommer: Ziel ist ein 'Elternrecht auf die Wahl des sonderpädagogischen Förderortes'" veröffentlicht.

Barbara Sommer: „Wir müssen grundsätzlich dazu kommen, ein Elternrecht auf Wahl des Förderortes für ihr Kind zu etablieren – entweder eine Förderschule oder eine allgemeine Schule in zumutbarer Entfernung. Damit stehen wir in Nordrhein-Westfalen vor einem Para­digmenwechsel.“ Weiterlesen »

Integrationskinder nach der Grundschule: Teilhabe und Selbstbestimmung oder Wege ins Abseits?

Am Beispiel von NRW wird exemplarisch aufgezeigt, wie es Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsproblemen in der Regel in Deutschland ergeht, wenn sie im Anschluss an den Gemeinsamen Unterricht (GU) der Grundschule das Lernen mit Kindern ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen in den allgemein bildenden Schulen fortsetzen wollen. Dabei wird deutlich, dass die gegenwärtige Praxis der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gänzlich zuwiderläuft. Weiterlesen »

Deutscher Behindertenrat fordert: Bildung für alle zu gleichen Bedingungen

B.A.G Selbsthilfe

Bildung für alle zu gleichen Bedingungen schreibt die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vor. Daher fordert der Deutsche Behindertenrat (DBR) anlässlich des weltweiten Tages der Bildung am 8.September 2009 umfangreiche Änderungen im deutschen Bildungssystem. Weiterlesen »

Drei Preistäger beim Wettbewerb "Bestes integratives Musikprojekt Nordrhein-Westfalens"

Musikgruppe mit Trommelspielerin mit Down-Syndrom

Die Rock-Bands der Folkwang-Musikschule Essen, die Bläsergruppe der IGS Köln-Holweide und die Kölner Tanz- und Musikgruppe "Versteck Dich nicht" sind heute in Köln auf dem Festival "Jeder ist andes jeck" mit dem Preis als "bestes Integratives Musikprojekt Nordrhein-Westfalens" ausgezeichnet worden. Weiterlesen »

TAZ-Artikel: Aufstand der Bürgermeister gegen Rüttgers

Um trotz kleinerer Jahrgänge in der Gemeinde Kindern und Jugendlichen aller Bildungsstufen eine Schule bieten zu können, hat Ascheberg einen besonderen Weg eingeschlagen. Der Stadtrat hat sich einstimmig für die Profilschule entschieden, in der alle Schüler gemeinsam bis zur neunten Klasse lernen können. Pikant: Damit widersprach die CDU-Mehrheit im Stadtrat der Linie des eigenen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, der jede Form von Gemeinschaftsschule wie dieser ablehnt.

SoVD: Bundesländer machen zu wenig Fortschritte bei inklusiver Bildung

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Anlässlich der Vorstellung des „Bildungsbarometers Inklusion“ erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Die Bundesländer machen zu wenig Fortschritte bei der Integration behinderter Schüler an allgemeinen Schulen. Bislang erfüllen die meisten Bundesländer nicht ansatzweise ihre Verpflichtung, behinderte und nicht behinderte Kinder in der Regel gemeinsam zu unterrichten. Das ist das Ergebnis des „Bildungsbarometers Inklusion“, das der SoVD heute erstmals vorgelegt hat. Weiterlesen »

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