Inklusion ist Menschenrecht, aber noch nicht in NRW!

Forderungen an die Landesregierung zur Umsetzung der UN- Konvention im Bereich Bildung

Die Inklusionsdebatte wurde in den 1990er Jahren von der Weltkonferenz der UNESCO in Salamanca initiiert. Mit der Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen durch die BRD wurde Inklusion endlich auch ein Thema in Deutschland. Seit dem 23. März 2009 ist diese UN-Konvention deutsches Recht und muss umgesetzt werden.

Im Bereich Schule liegt die Verpflichtung zur politischen Umsetzung bei den Ländern. Bis heute warten betroffene Kinder und Eltern in NRW vergeblich auf die gesetzliche Anerken- nung des individuellen Rechts des Kindes auf inklusive Bildung und damit auf einen diskriminierungsfreien Zugang zur allgemeinen wohnortnahen Schule mit angemessenen Vorkehrungen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin Sylvia Löhrmann bekannten sich zur Umsetzung der UN-Konvention und zum Aufbau eines inklusiven Schulsystems.

Die bisher ergriffenen Maßnahmen sind jedoch aus Sicht der betroffenen Eltern halbherzig und unzureichend. 

Das NRW-Bündnis eine Schule für alle hat deshalb Forderungen an die Landesregierung zur Umsetzung der UN- Konvention im Bereich Bildung formuliert. Diese Forderungen finden Sie in der angehängten Datei.